Martin Freinademetz startet bei der Rallye Dakar, 06.01.2007 – 21.01.2007
"Ich bin kein zu heftiges Tempo gefahren, aber dennoch zügig. Links und rechts von mir wieder zahlreiche Stürze. Am Glatteis bei einer Taldurchfahrt ist mir die Maschine ausgebrochen, ein Sturz war unvermeidlich und ich hab mir mein linkes Handgelenk ein bisschen beleidigt", ein erstes Resümee vor der Einschiffung in Richtung Marokko. Mensch und Maschine sind wohlauf und wollen sich ab sofort wieder auf das besinnen, was beide dem Ziel am nächsten bringen wird: das Tempo zügeln und möglichst sturzfrei über die nächsten Tage kommen.
Der Rückstand auf die portugiesisch geprägte Spitze – Rodrigues vor Faria - beträgt nach zwei Tagen 38 Minuten und ebenso viele Sekunden. Für den Innsbrucker warten in Marokko weniger interessante Tage: "Die Strecke über das Atlas Gebirge und durch Marokko ist technisch nicht sehr schwer, für mich wesentlich spannender wird es erst wieder ab Etappe 6 in Mauretanien."
Nach 463 Verbindungskilometern bis in den Hafen von Malaga, von wo aus das Schiff am frühen Abend in Richtung Marokko ablegt, haben die Fahrer bis drei Uhr morgens Zeit sich auf den Start zur dritten Etappe von Nador nach El Rachidia um 05:30 Uhr Ortszeit vorzubereiten.
Die Rallye live im Internet: www.dakar.com