Martin Freinademetz startet bei der Rallye Dakar, 06.01.2007 – 21.01.2007
Es sollten insgesamt neun Stunden und eine halbe sein (09:34:26), bis der Tiroler das Ziel der neunten Etappe auf seinem Weg nach Dakar erreichen sollte. Gute dreieinhalb Stunden (03:25:35) nach dem Tagessieger Vinters aus Lettland und als 95. des Tages. Ein versöhnliches Ende nach einem harten Tag.
Dabei hatte dieser Montag gar nicht gut begonnen: „Nach dem ersten Tankstopp hatte ich ein echtes Tief. Ich dachte, die Dakar hätte mich gebrochen!“ Regelmäßige Pausen nach jeweils etwa 30 Kilometer und ein nahender LKW hauchten dem ehemaligen Snowboarder wieder Leben ein: „Als ich den Truck hinter mir hörte, sagte ich zu mir selbst: Du überholst mich nicht!“ Gesagt, getan. Im Tagesziel war der LKW nach dem gebürtigen Innsbrucker.
Im Gesamtklassement der Motorradfahrer findet sich seit heute auch nur mehr ein Österreicher – Nummer 78, Martin Freinademetz. Nach neun Etappen – es warten noch fünf weitere auf die Teilnehmer – rangiert der Wahl-Rumäne auf Platz 100 und sagt dem inneren Schweinehund den Kampf an: "Ich hab den heutigen Tag überstanden und jetzt gibt es kein Aufgeben mehr für mich bei dieser Rallye!"
Zwischenstand nach neun Wertungsetappen| 1. COMA (ESP) | 36:41:31 | |
| 1. COMA (ESP) | 37:36:07 | 00:54:36 |
| 1. COMA (ESP) | 37:52:46 | 01:11:15 |
| ... | 36:41:31 | 100. FREINADEMETZ (AUT) | 59:53:44 | 23:12:13 |
Die Rallye live im Internet: www.dakar.com